Juni 2018


Handgelenksganglion (Weiches Überbein an der Hand)


Was ist ein Handgelenksganglion? 
Unter einem Ganglion versteht man eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste, die sich im Zusammenhang mit einem Gelenk oder einer Sehnenscheide gebildet hat. Das Ganglion äussert sich am Körper als elastische bis harte Schwellung, die im Volksmund auch «Überbein» genannt wird.
Das Ganglion ist eine der häufigsten Ursachen für eine Schwellung im Hand- und Handgelenkbereich. Auslöser für die Bildung eines solchen Ganglions ist ein gewisser Abnützungs- und Überlastungsprozess im Bereich der Gelenkbänder oder der Sehnenscheiden.
Die Bänder und Sehnen sind Schwachstellen, an denen sich die mit Schleimhaut ausgekleidete Gelenkkapsel als Ventilmechanismus auszustülpen und mit eingedickter Handgelenkflüssigkeit zu füllen beginnt. Dieser Mechanismus erklärt, weshalb Ganglien an Grösse zu- und abnehmen können. Die Schmerzen entstehen durch mechanische Beeinträchtigung der Gelenkfunktion.

 


Weiches Überbein (Ganglion) am Handgelenk.

 

Ganglien treten am häufigsten am Handrücken auf. Der überwiegende Teil dieser Handgelenkganglien hat seinen Ursprung in der Bandverbindung zwischen Kahn (Os scaphoideum)- und Mondbein (Os lunatum). Dies sind Knochen der ersten Handwurzelreihe. Seltener kommen auch Ganglien auf der daumenseitigen Beugeseite des Handgelenks oder im Verlauf der Beugesehne an der Hand vor. In ganz seltenen Fällen kann einmal ein Ganglion nach innen gegen den Knochen einwachsen.

 


3 Ganglion mit Ursprung zwischen Kahn- und Mondbein.


4 Ganglion mit Wachstum in den Knochen.

 

Was sind typische Symptome eines Handgelenksganglions? 
Ganglien verursachen mechanische Gelenkschmerzen und können auch kosmetisch störend sein. Auffallend ist meist ein dumpfer Schmerz in der Nähe der Zyste, gelegentlich kann es zu brennenden Schmerzen kommen. Schmerzen können auch entstehen, wenn die Zyste noch nicht sichtbar oder tastbar ist. In diesen Fällen spricht man von versteckten (okkulten) Ganglien. Die Ganglionzysten können sich in ihrer Grösse verändern und teilweise ganz verschwinden.

Wie diagnostiziert man ein Handgelenksganglion? 
In den meisten Fällen lässt sich ein Ganglion diagnostizieren, indem man den Patienten eingehend nach dessen Beschwerden und Symptomen befragt oder wenn die für ein Ganglion typische Vorwölbung erkennbar ist. Bei einem entsprechenden Verdacht versucht man, das Ganglion bildgebend darzustellen. Die Sonographie ist hierfür das geeignetste Verfahren, welches allerdings einen erfahrenen Untersucher voraussetzt. Eine Magnetresonanz-Untersuchung (MRI) wird meist nur in nicht ganz klaren Situationen beigezogen. Eine Röntgenaufnahme der Hand bzw. des Handgelenks kann in unklaren Fällen nötig sein, beispielsweise um sich Gewissheit zu verschaffen, ob ein Ganglionwachstum in den Knochen (intraossäres Ganglion) vorliegt.

Was passiert, wenn ein Ganglion an der Hand nicht operiert wird? 
In der Regel nichts. Die Notwendigkeit einer Behandlung richtet sich nach den Symptomen. Wie bereits erwähnt, zeigen Ganglien eine relativ hohe Selbstheilungsrate. Daher drängt sich ein operatives Vorgehen im Anfangsstadium nicht auf. In seltenen Fällen können Ganglien aufgrund ihrer Grösse eine Kompression eines Nervs verursachen. Eine lang andauernde Kompression kann eine irreversible Nervenschädigung zur Folge haben. Daher sollte in diesem Fall der Nerv entlastet werden, indem das Ganglion entfernt wird. Im Falle einer Knochenbeteiligung müssen Befund und Ganglionwachstum kontrolliert werden, um eine Schädigung des Knochens zu vermeiden. Am Anfang einer Ganglionbehandlung steht in der Regel eine Spritzentherapie mit einem lokal wirkenden Kortisonpräparat. Damit kann einem Teil der Patienten bereits geholfen werden.

Was wird beim Handgelenksganglion operiert?
Wenn die bereits erwähnten Therapiemassnahmen keine Besserung bringen und die Beschwerden weiterhin bestehen, kann eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. Die am meisten Erfolg versprechende Behandlung ist die chirurgische Entfernung des Ganglions. Da das Ganglion tief im Inneren des Handgelenks entsteht, muss bei einer solchen Operation nicht nur der Zystensack entfernt werden, sondern auch der Ganglionstiel, der die Zyste mit Flüssigkeit versorgt. Dies verhindert mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass das Ganglion sich erneut bildet.

Wie sieht die Nachbehandlung aus? 
Grundsätzlich muss das Handgelenk nach einer Ganglionentfernung sofort wieder bewegt und im Rahmen des Zulässigen belastet werden. Wird ein dorsales Handgelenkganglion entfernt, bilden sich Narben, welche beim Beugen des Handgelenks über mehrere Wochen Probleme verursachen können. Längere Ruhigstellungen des Handgelenks müssen unbedingt vermieden werden, da ansonsten Einsteifungen mit Bewegungseinschränkungen drohen. Daher empfiehlt es sich, das Handgelenk ein paar Tage nach dem Eingriff selbstständig wieder aktiv zu bewegen und nur für die ersten 1 – 2 Wochen zum Schutz temporär eine Handgelenkschiene zu tragen.

Wie gross sind die Erfolgschancen einer Operation? 
Es ist grundsätzlich möglich, dass sich ein Ganglion erneut bildet, nachdem es zuvor operativ entfernt worden ist. Bei der hier beschriebenen Operationstechnik ist dies jedoch äusserst selten. In wenigen Fällen muss damit gerechnet werden, dass die Beweglichkeit am Handgelenk leicht eingeschränkt ist. Der Grund liegt darin, dass sich das Narbengewebe nach Eröffnung der Gelenkkapsel verhärten kann (Kapselfibrose). In solchen Fällen sollte versucht werden, unter ambulanter Ergotherapie das Narbengewebe zu dehnen.

GESUNDHEIT IST NICHT ALLES, ABER OHNE

GESUNDHEIT IST ALLES NICHT`S

 

Papaya Wickel – Entzündungshemmer


Schon die Entdecker Amerikas schwärmten von der Papaya als „Baum der Gesundheit“ und „Frucht für ein langes Leben“. Die Papaya scheint fast ein Allheilmittel zu sein und das Spektrum der Anwendungen reicht von Akne bis Zahnschmerzen. Als wurde uns diese paradiesisch-köstliche Frucht vom Himmel geschickt, wirkt diese „Frucht der Engel“, wie sie von den Begleitern Columbus genannt wurde, heilend bei Zivilisationskrankheiten jeder Art: Das Wunderbare: Papaya und mit dem Papaya-Enzym Papain angereicherte Präparate haben keinerlei Nebenwirkungen, heilen ursächlich und nicht symptomatisch, und wirken auch vorbeugend: „A papaya a day, keeps the doctor away“.
Papaya setzt mit ihren Vitalstoffen, Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen und anderen biologisch wirksamen Substanzen, direkt an den Ursachen von Beschwerden an und bringt unser Immunsystem und andere körpereigene Regulationssysteme wieder dazu, aus eigener Kraft harmonisch zu arbeiten. Schon die Indianer haben Papaya-Wickel auf gutartige und bösartige Geschwulste gelegt.

Wickel:

1. Die Papaya inklusive der Samen pürieren.
 
2. Die Masse auf Watte oder Küchenpapier verteilen (Unter dem Träger, Klarsichtfolie ausbreiten)
3. Um die betroffene Stelle legen. Eventuell mit einem Verband fixieren. Den Wickel für ca. 30min einwirken lassen.

Gesundheit, ein kostbares Gut

Wir müssen anfangen, Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden zu übernehmen. Mehr als 50 Prozent der zum Tode führenden Erkrankungen sind auf den Faktor „Ernährung“ zurückzuführen. Die meisten essen zu viel und das Falsche. Wir „verhungern an vollen Töpfen“, weil ein Überkonsum an leeren Kalorien einem Mangel an Vitalstoffen wie Vitaminen und Enzymen gegenübersteht. Durch eine säureüberschüssige Ernährung, verschärft durch den Säurebildner Streß bei mangelnden Ruhepausen, wird unser Körper sauer. Übersäuerung oder Azidose ist die Hauptursache aller chronischen Krankheiten. Wenn wir körperlich sauer sind, sind wir auch auf der seelischen Ebene leicht gereizt oder depressiv. In diesem Zustand greifen wir leicht zu Süßem oder Alkohol, was diesen Zustand noch verschlimmert. Viele Menschen befinden sich in einem Teufelkreis von Kranheit und Streß: Streß schwächt unser Immunsystem und macht uns sauer, und Krankheiten machen uns streßanfälliger.

Wie hilft Papaya?

Papaya ist in der Lage, uns zu entsäuern, Entzündungen zu senken , den Darm zu reinigen, eine gesunde Darmflora zu unterstützen, den Stoffwechsel anzukurbeln und unsere Körperzellen zu verjüngen. Papaya ist die basenbildendste Frucht, die wir kennen. Unser „Konto“, das wir vielleicht seit Jahren „überzogen“ haben – wir stecken tief in den „roten“ Säurezahlen! – wird wieder ausgeglichen.
 Säurekrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Arteriosklerose und Krebs wird somit der „saure Boden“ entzogen.
 In den Papayasamen ist besonders viel Papain enthalten, ein eiweißspaltendes Enzym, deshalb sollte der Wickel mit den Samen zubereitet werden.

Inhaltsstoffe der Papaya

Papayas enthalten viel Vitamin C – mehr als Kiwis! -, Antioxidantien wie Karotine oder Provitamin A – mehr als Karotten – und Flavonoide. Diese Stoffe bringen unseren Stoffwechsel auf Trab, säubern unser „Innenleben“ von Schadstoffen und Schlacken, regen Nerven, Gehirn und Geist an und wirken antidepressiv. Das in der Papaya reichlich enthaltene Provitamin A verhütet Krebs, stärkt das Immunsystem und beugt Herzkrankheiten vor. Flavonoide erhöhen die Durchlässigkeit der Blutkapillaren. Außerdem enthalten Papayas die fürs Nervensystem wichtigen B-Vitamine Thiamin, Riboflavin und Niacin, das Verjünguns- und Zellvitamin E und wertvolle Mineralien wie Magnesium, Eisen, Phosphor, Kalium, Selen und Kalzium in organischer, vom Körper optimal verwertbarer Form. Mit ihrem Kalziumgehalt bieten sich Papayas für Frauen als Osteoporose-Prophylaxe an, und mit ihrem hohen Fruchtzuckeranteil als ideale Gehirnnahrung für Geistesarbeiter. Kalium ist lebenswichtig für den Herzmuskel, und Magnesium und Selen für Krebsprophylaxe und die Funktion von Nerven und Muskeln. Phosphor reguliert den wichtigen Säure-Basen-Haushalt.
Das Gute an Papayas: auch magenempfindliche Menschen vertragen die Früchte gut, da sie kaum Fruchtsäuren enthalten und sogar einen nervösen Magen beruhigen und Schleimhautreizungen heilen können. Papayas sind wichtig besonders für ältere Menschen zur schnelleren und gründlichen Eiweißverdauung, die nicht mehr so viel Magensäure und Verdauungsenzyme zur Verfügung haben.