Februar 2017


Übertraining


Übertraining wird hervorgerufen durch einen Überbelatungszustand über einen langanhaltenden Zeitraum. Einen sprunghaften Anstieg des Trainingsumfangs (Einheiten pro Woche) und zu häufige Wettkämpfe sind ebenfalls mögliche Ursachen für das Übertraining. Daneben stehen Stresssituation wie Prüfungen, Beziehungsprobleme, Engpässe im Zeitbudget oder zu frühe Wiederaufnahme des Trainings nach Erkrankungen und einseitige Ernährung als Trainingsunabhängige Faktoren für Übertrainingssymptome. Die Ursache für das Übertraining ist ein falscher Rhythmus von Belastung und Erholung. Das Training setzt immer den Reiz für Anpassungsvorgänge während der Regenerationszeit. Wird jedoch dem Körper/ Organismus nicht ausreichend Zeit gegeben um sich anzupassen, wird ein neuer Trainingsreiz zu früh gesetzt. Der Organismus befindet sich jedoch noch in der Phase des Aufbaus.
Leistungsniveau
Symptome 

Die Symptome des Übertrainings sind sinkende Leistungsfähigkeit trotz intensiven und häufigen Trainings. Weitere Symptome des Übertrainings sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, erhöhter Ruhepuls & Belastungspuls. Weitere Begleiterscheinungen sind Schmerzen am Bewegungsapparat. Die Verletzungsanfälligkeit steigt und Ermüdungsbrüche folgen. Auch die Muskulatur kann durch Übertraining Schaden nehmen und es kann zu Muskelfaserrissen kommen.

Wie kann das Übertraining behandelt werden?

Je nach Grad des Übertrainings kann die Therapie unterschiedlich in Art und Weise und Länge ausfallen. In erster Line muss dem Körper eine ausreichende Zeit gegeben werden, um alle Belastungen und Überbelastungen ausreichend zu kompensieren. In weniger schlimmen Fällen reicht dabei meist eine Trainingspause von ca. einer Woche. Zudem ist es wichtig dem Körper Stress zu nehmen, Sauna, Massage oder auch ein Wellness Wochenende hilft. 

Achte auf die Signale deines Körpers

Schmerzen & Psyche


Schmerzen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Neben der körperlichen oder somatischen Ebene ist auch die Psyche des Patienten von großer Bedeutung. So drücken sich seelische Belastungen oder psychische Erkrankungen nicht selten in körperlichen Beschwerden aus. Im Zusammenhang mit Schmerzen spielt die Psyche außerdem eine bedeutende Rolle, wenn es um die Verstärkung oder Bewältigung der Beschwerden geht.
Wie verursacht die Psyche Schmerzen?  
Die menschliche Psyche ist vielschichtig. Bewusstsein und Unterbewusstsein gehen fließend ineinander über. Seelische Probleme, die nur ungenügend bearbeitet wurden, suchen sich einen anderen Weg der Entlastung. Über die Bahnen des vegetativen Nervensystems, das unter anderem Herzschlag und Muskelspannung steuert, finden die negativen Gefühle einen Weg in den Körper. Extreme Anspannung der Muskulatur kann Schmerzen verursachen.
Wie werden die Schmerzen behandelt?
Ist es deutlich, dass die Schmerzen psychisch bedingt sind, steht ein aus mehreren Komponenten bestehendes Behandlungskonzept zur Verfügung. Ein grundlegender Pfeiler der Therapie ist das Erlernen von Entspannung & die Entspannung durch die Massage. Eine weitere Komponente stellt die medizinische Schmerzbehandlung dar. Medikamentös lässt sich der Schmerzkreislauf so zunächst durchbrechen. Um der eigentlichen Ursache der Schmerzen auf den Grund zu gehen, wird die Psychotherapie als dritte Komponente eingesetzt.