Januar 2017


Frozen Shoulder


Was ist das?

Schultersteife = Frozen shoulder = adhäsive Kapsulitis

Die Frozen shoulder ist eine schmerzhafte Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit der Schulter. Die Ursache ist eine Entzündung der Gelenkschleimhaut und Gelenkkapsel. Unterschieden wird die primäre Schultersteife von der sekundären Form. Die Ursache der primären Form ist nicht bekannt, gehäuft tritt diese in Verbindung mit Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen auf. Die sekundäre Form ist Folge einer anderen Schultererkrankung (z.B. Kalkeinlagerung, Sehnenverletzung, Impingement, Arthrose, Knochenbrüche oder Infektionen). Typisch ist ein langsamer Beginn, bei dem anfänglich der Schmerz (Tag und Nacht) im Vordergrund steht. Anschliessend entwickelt sich eine Bewegungseinschränkung, vor allem das Heben des Armes und die Aussenrotation ist betroffen. Die Erkrankung verläuft in 3 Stadien: Entzündungsphase, Einsteifungsphase und Auftauphase. Der Zeitraum der einzelnen Phasen ist individuell sehr unterschiedlich und kann 12 bis 36 Monate dauern.

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Die Phasen der Erkrankung:

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Therapie:

Die „frozen shoulder“ hat oft einen langsamen, sich über Jahre hinziehenden Krankheitsverlauf. Bei der Hälfte der Patienten finden sich auch noch nach zwei Jahren Symptome, und 15 % haben eine chronische dauerhafte Beeinträchtigung.

Mit Medikamenten und intensiver Physiotherapie sowie Massage kann vor allem in der „Steifen-Phase“ viel bewirkt werden. Zudem sollte der Patient täglich Mobilisationsübungen (im Schmerzfreien Bereich) durchführen.

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Vitamin D Mangel


Ursachen von Vitamin D Mangel: Was Du tun kannst

90% der Menschen bekommen zu wenig Vitamin D. Nur von April bis September scheint die Sonne so stark, dass deine Haut Vitamin D herstellt.

Zu wenig Vitamin D über Sonnenlicht

Im Sommer kannst du deine Vitamin D Depot füllen, aber nur in der Zeitspanne 10 bis ca. 15 Uhr. Im Normalfall kann dein Körper das gesamte benötigte Vitamin D über Sonneneinstrahlung komplett selbst herstellen. Besser gesagt über das UVB-Licht der Sonne. In deiner Haut startet dann die Eigensynthese von Vitamin D. Aber das klappt nur bei knalligem Sonnenschein . . . also bei ausreichender Intensität der UVB Strahlen.

Dazu müssen die Sonnenstrahlen in einem relativ steilen Winkel auf die Erde auftreffen. Und das ist nur von April bis September der Fall . . . In der Regel von 10 bis ca. 15 Uhr bei wolkenfreiem Himmel!

Ein wolkenverhangener Himmel nützt dir also auch im Sommer nichts. Und nach ca. 15 Uhr steht die Sonne wieder zu tief.

Dann geht die Vitamin D Produktion zurück oder stoppt gleich ganz.

Tipps:

  • halte dich 2 bis 3 mal die Woche im Freien in der Sonne auf (Fensterscheiben blocken UVB-Strahlen)
  • bei wolkenfreiem Himmel (Auch Wolken filtern UVB)
  • ohne Sonnenschutzmittel
  • in der Zeit von ca. 10 bis 15 Uhr
  • aber nur kurze Zeit . . . . nämlich 15 bis 30 Min.

Doch Vorsicht: Es nützt nichts länger in der Sonne zu bleiben, weil die Eigensynthese automatisch stoppt. Daher raus aus der Sonne nach den 15 bis 30 Minuten – bzw. dann Sonnenschutz auftragen.

Ab Oktober bis Ende März ist die Lage jedoch hoffnungslos. Dann fällt der Vitamin D Pegel im Blut Monat für Monat ab.

Aber wäre es nicht möglich den Vitamin D Bedarf im Winter über Lebensmittel abzudecken?

Lebensmittel mit Vitamin D

Fettreicher Fisch ist eines der wenigen Lebensmittel mit größeren Mengen Vitamin D. Dummerweise enthalten nur wenige Lebensmittel reichlich Vitamin D. Und das ist eine weitere Ursache für Vitamin D Mangel. So decken Menschen nur ca. 10 bis 20 Prozent des Bedarfs an Vitamin D über Lebensmittel ab.

Mögliche Symptome bei Vitamin D Mangel:

  1. Grippe
  2. Muskelschwäche
  3. Schuppenflechte
  4. Chronische Nierenleiden
  5. Diabetes
  6. Asthma 7. Parodontose
  7. Herzkreislauf-Erkrankung
  8. Depression  
  9. Krebs